Gasdichtheit

Was bedeutet "Gasdichtheit"?

Bei einer gasdichten Verbindung sind Leiter und Verbinder so fest miteinander verformt und verpreßt, daß keine Zwischenräume mehr vorhanden sind. Weder ein flüssiges noch ein gasförmiges Medium kann unter normaler atmosphärischer Umgebung in den Crimp eindringen.

Eine Oxidation zwischen den verpreßten Einzeldrähten wird unterbunden und dadurch eine Erhöhung des Crimpwiderstandes nahezu ausgeschlossen.

Im Grenzfall können vereinzelt noch kleine Hohlräume vorkommen. Aufgrund der verdrillten Leitung dürfen diese als in sich geschlossen angesehen werden.

Die Prüfung des dichten Crimps erfolgt mittels Schliffbild. Die Schliffbildebene liegt vorteilhaft im mittleren Drittel der Leitercrimphülse und zwischen den eingeprägten Rillen.

Bei nicht ausreichender Verpressung

  • kann der Leiter aus der Verbindung gezogen werden,
  • bleiben Zwischenräume erhalten, in denen es zur Oxidation kommen kann.

    Oxidation hat die Erhöhung des Übergangswiderstandes zur Folge.

 

Ein erhöhter Widerstand ist von Nachteil für die    

  • Signalübertragung, da der Signalfluß gedämpft (geschwächt) wird;     
  • Leistungsübertragung, da es zu Energieverlust und Kontakterwärmung (Brandgefahr) kommt.

 

 

Durch einen ausreichend großen Cimpdruck werden die einzelnen Leiter eng aneinander gepreßt und verformt. So wird eine Verpressung ohne nennenswerte Zwischenräume erreicht.

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